Deutscher Schäferhund

Deutscher Schäferhund

Allgemein
Der Schäferhund ist, mit 2 Millionen in Zuchtbüchern eingetragenen Hunden, die beliebteste Rasse der Welt. Sein "Siegeszug" begann kurz vor dem ersten Weltkrieg in Deutschland und von dort aus eroberte er bald den ganzen Globus. Diese Massenzucht hat jedoch erhebliche physische und psychische Nachteile mit sich gebracht.So leiden diese Hunde häufig unter Artrithis der Gelenke, Augenleiden und Magen-Darm-Beschwerden. Oft ist auch Ängstlichkeit und Aggression gegenüber anderen Hunden festzustellen. Daneben ist ein vielseitig einsetzbarer Hund, der einen erfahrenen Halter braucht, um diese Fähigkeiten zu entfalten.

Charakter
Wie schon erwähnt, kann ein Schäferhund aufgrund von Überzüchtung an einer gewissen Wesensschwäche und Aggressivität leiden. Man kann die Gefahr dieser psychischen Probleme jedoch durch genaue Zuchtauswahl mindern. Im Allgemeinen kann man sagen, daß sie zuverlässig, gelehrig und gehorsam sind. Diese Eigenschaften machen ihn zu einem ausgezeichneten Schutz-, Blinden-, Polizei-, Sanitäts-, Spür-, Blindenführer- und Begleithund. Der Interessent eines solchen Hundes sollte Erfahrung und viel Zeit sich mit dem Tier zu beschäftigen mitbringen.

Pflege
Sein Fell ist pflegeleicht und muß nur in angemessenen Abständen gestriegelt werden.

Auslauf
Schäferhunde haben einen ausgeprägten Bewegungsdrang. Sie sind absolut nicht für die Zwingerhaltung geeignet und brauchen einen Besitzer, der viel Zeit für Spaziergänge oder ähnlich fördernde Beschäftigungen mitbringt. Sie sind für die Haltung in Stadtwohnungen geeignet.
Stockmaß 55 - 65 cm
Gewicht 30 - 40 kg
Farben schwarz, -braun, -grau
Lebenserwartung 12 - 13 Jahre
Funktion Schutz-, Begleit-, Blindenhund
Gruppe FCI-Nr. 1.1 / 166
Herkunft Deutschland, 19. Jh.