Riesenschnauzer

Riesenschnauzer
Rußiger Bärenschnauzer


Allgemein
Erstmals wurde die Rasse 1909 in München präsentiert, damals noch als rußiger Bärenschnauzer (rußig = schwarz), gezüchtet wird sie aber schon seit Generationen in Süddeutschland. Sie sind ausgezeichnete Wärter, setzen ihre gewaltige Kraft für die Verteidigung ein. Zwischenzeitlich war der Riesenschnauzer fast von der Bildfläche verschwunden, gegen Ende des vorigen Jahrhunderts gewann er aber wieder an Bedeutung. Seit 1925 wird die Rasse als Diensthund anerkannt.

Charakter
Der Riesenschnauzer ist sehr lerneifrig, was die Ausbildung und Erziehung erleichtert. Erschwert wird diese aber durch den Speiltrieb der sich sehr langsam entwickelnden Hunde. Bei der Erziehung sollte man freundlich, aber konsequent sein. Mit anderen Hunden oder Haustieren versteht sich der Riesenschnauzer nicht sonderlich gut, auch ist er als Familienhund nur bedingt geeignet.

Pflege
Das drahtige, harte Fell bedarf der mittleren Pflege. Der Riesenschnauzer ist zwar widerstandsfähig, neigt aber zu Hüft- und Schulterathritis.

Auslauf
Er kann zwar auch als Stadthund gehalten werden, braucht aber besonders dann viel Bewegung.
Stockmaß 60 - 70 cm
Gewicht 35 - 50 kg
Farben schwarz
Lebenserwartung 11 - 12 Jahre
Funktion Begleit-, Dienst- und Schutzhund
Gruppe FCI-Nr. 2.2 / 181
Herkunft Deutschland im Mittelalter