Tibet Dogge

Tibet Dogge
Tibet-Mastiff

Allgemein
Die Tibetdogge ist wahrscheinlich die älteste Hunderasse der Welt, und somit der absolute Stammvater von sehr vielen europäischen, amerikanischen und sogar japanischen Berg-, Hirten- und Kampfhunden. Auch heute ist sie auf der ganzen Welt zu finden, wenn auch nur selten. Ihre Heimat ist der Himalaja, und ihre Aufgabe war seit jeher das Beschützen von Vieh jeder Art und von Haus und Familie, und das hat sich bis heute kaum geändert.

Charakter
Dieser Hund kann ein wunderbarer Familienhund werden, wenn er auf seine Freiheit nicht verzichten muss. Ein grosser Garten ist also sehr angebracht, und eine einfühlsame Erziehung ist Vorrausetzung für sein Wohlbefinden. Gehorsam wird er nur bei einem konsequenten und erfahrenem Herrchen, für Laien ist er nicht zu empfehlen, da er sich nicht von jedem, z.B. von Kindern, erziehen lässt. Wenn er aber das nötige Vertrauen hat, gibt er einen vorzüglichen, wachsamen Wachhund ab, wobei er dann seine Umwelt sehr kritisch beurteilt und zur grenzenloser Verteidigung bereit ist, da er harte Lebensbedingungen gewöhnt ist. Wenn er merkt, dass keine Gefahr besteht, zieht er sich behutsam zurück und guckt dem Geschehen zu. Ansonsten ist er sehr intelligent, hat ein gutes Gedächtnis, ist selbständig und duldsam, auch Kindern gegenüber.

Pflege
Die Tibet-Dogge hat ein sehr buschiges Fell und muss deswegen gegelmässig gebürstet werden.

Auslauf
Diese Dogge ist ein Urtier und man kann sich vorstellen, wie wichtig der regelmäßige Auslauf und die Freiheit allgemein für ihn ist. Sehr willkommen ist ihm also ein großer Garten und das Leben auf dem Land, in der Stadt(-wohnung) hält er jedenfalls auf keinen Fall aus. Außerdem schläft und lebt er am liebsten draußen und in der Kälte.
Stockmaß 61 - 71 cm
Gewicht 55 - 80 kg
Farben schwarz, braun, golden, grau, schwarz-loh
Lebenserwartung ca. 11 Jahre
Funktion Begleit-, Schutz- und Wachhund
Gruppe FCI-Nr. 2.2 / 230
Herkunft Tibet im Altertum