Zwergschnauzer
Zwergschnauzer
Allgemein
Der Zwergschnauzer ist, wie der Name schon sagt, ein kleiner Verwandter des Schnauzers. Ursprünglich war er von Menschen zur Rattenjagd gezüchtet und gehalten worden. Vor allem in Nordamerika erfreut sich diese wenig lautstarke Rasse einer ungebrochenen Popularität. Er gliedert sich bereitwillig in Familien ein und kennt kein Konkurrenzdenken zu Neugeborenen oder ähnliche Negativeigenschaften mancher Artgenossen.
Charakter
Der Zwergschnauzer ist ein gutmütiges, kinderfreundliches Tier. Er kommt gut mit seinen Artgenossen aus, ohne seine Sekundär-Funktion als Wachhund zu vernachläßigen. Leider hat seine Popularität dazu geführt, daß er durch Überzüchtung Erbkrankheiten erlitten haben kann. Ein weiterer Effekt der unkontrollierten Vermehrung durch Züchter ist der Hang zu Nervenschwäche.
Pflege
Der Zwergschnauzer mit seinem langhaarigem Fell ist überdurchschnittlich pflegeintensiv. Dafür haart er aber besonders wenig, was zu seiner Popularität als Wohnungs- und Hausgefährten beiträgt.
Auslauf
Er kommt mit allen Klimaformen und -gegebenheiten gut zu recht, und ist vom Auslauf nicht so anspruchsvoll, als daß man ihn nicht gut in der Stadt halten könnte.
Stockmaß 32 - 34 cm
Gewicht 6 - 7kg
Farben schwarz (mit schwarzer Unterwolle), schwarz-silber, pfeffer-salz, weiss (mit weisser Unterwolle)
Lebenserwartung 14 - 15 Jahre
Funktion Begleithund
Gruppe FCI-Nr. 2.1 / 183
Herkunft Deutschland, 19. Jh.